Protokoll der 104. ordentlichen Generalversammlung

Protokoll der 104. ordentlichen Generalversammlung des Zürcher Theatervereins vom 19. Oktober 2022 im Bernhard Theater - Vereinsjahr 2021/2022

Der Präsident Emanuel Schiwow eröffnet um 17.45 Uhr die Generalversammlung und begrüsst alle Anwesenden. Er freut sich, dass sie so zahlreich erschienen sind und spricht über das
letzte Jahr und wie sich der Zürcher Theaterverein weiterhin für seine Mitglieder engagiert hat.
Er begrüsst alle anwesenden Vorstandsmitglieder - Daniel Diriwächter, Hans-Jürgen Krause, Simon Niederhauser und Annalise Rüegger -, die neue Revisorin Gaby Infortuna sowie Berty Bauknecht (ehemalige Präsidentin) und bedankt sich für die Mitarbeit seines Vorstands.
Auch dankt er den Mitgliedern für ihre Treue. Die Vorstandsmitglieder Barbara
Higgs, Hanna Scheuring, Daniel Rohr und Felix Federer sind entschuldigt.
Im Anschluss begrüsst Juliette Bork, Leiterin des Sekretariats, alle Anwesenden
und stellt sich persönlich vor. Anwesend sind 62 stimmberechtigte Vereinsmitglieder.

1. Protokoll der schriftlichen Generalversammlung 2021

Das Protokoll wird einstimmig genehmigt und verdankt.

2. Jahresbericht 2021/2022 des Präsidenten

Emanuel Schiwow hält Rückschau auf die vergangene Theatersaison und erläutert den Jahres- bericht, der in den News vom September 2022 publiziert wurde. Für die Zwecke des Protokolls werden die Einzelheiten nicht erneut wiedergegeben, sondern es wird auf den schriftlichen Jahresbericht verwiesen. Der Jahresbericht wird einstimmig genehmigt und verdankt.

3. Jahresrechnung 2021/2022 und Bericht der Kontrollstelle

Da Vorstandsmitglied Felix Federer in den Ferien weilt, erläutert Emanuel Schiwow die Jahresrechnungen des Zürcher Theatervereins und des Wohnfonds, welche als Handout an die
Mitglieder verteilt wurden. Der Gewinn beträgt 4‘526.87 Franken. Der «Verlust» des Wohnfonds infolge Ausschüttungen beläuft sich auf CHF -22‘304.16. Es wurden zehn NEWS-Ausgaben
produziert was die Druckkosten im Vergleich zum Vorjahr erhöht hat. Der Personalaufwand war in etwa gleich zum Vorjahr. Für die Generalversammlung 2021 wurde mehr ausgelegt als im
Vorjahr, weil die Generalversammlung 2020 nur schriftlich abgehalten wurde aufgrund der Pandemie. Dies führte unter dem Strich zu einem Betriebsaufwand, der etwa gleich ist wie im Vorjahr. Die sinkenden Kurse an den Kapitalmärkten haben auch im Depot des Theatervereins Spuren hinterlassen. Allerdings wurden am 10. Februar 2022 die Hälfte der Wertschriften des Zürcher Theatervereins und die gesamten Wertschriften des Wohnfonds verkauft, ein Zeitpunkt, der sich rückblickend als günstig erwies. Dennoch resultiert ein Buchverlust von -11‘449 Franken (inkl. Spesen). Aus dem Wohnfonds wurde insgesamt 20‘000 Franken ausgeschüttet. Zudem wurde der Unkostenanteil von 2‘000 Franken an den Theaterverein überwiesen. Die anwesende Revisorin Gaby Infortuna bestätigt die ordnungsgemässe Buchführung sowie die Einhaltung der gesetzlichen und statutarischen Vorschriften und beantragt der Generalversammlung, die Jahresrechnungen 2021/2022 zu genehmigen. Die Jahresrechnungen werden einstimmig
genehmigt. Gaby Infortuna bedankt sich bei Felix Federer und Juliette Bork für ihre Unterstützung.

4. Verwendung des Jahresertrages 2021/2022

Der Gewinn von 4‘526.87 Franken wird an der nächsten Vorstandssitzung an verschiedene Theater und/oder Produktionen verteilt. Diese Verteilung fällt in die Kompetenz des Vorstands. Dieses Jahr sind einige Gesuche eingegangen. Eine Aufstellung darüber erscheint im nächsten Jahresbericht. Die Generalversammlung genehmigt einstimmig die Zuweisung des Jahres-gewinns und Bilanzgewinns zur statutengemässen Verwendung gemäss separatem Beschluss des Vorstands.

5. Verwendung des Wohnfonds

Am 10. Februar 2022 wurden alle Wertschriften aus dem Wohnfonds verkauft. Dies im Hinblick darauf, dass nur noch während zweier Jahre Beiträge an Studierende ausbezahlt werden können. Der Wohnfonds verfügt nun über rund 45‘000 Franken. Dieser Betrag wird auf die nächsten zwei Vereinsjahre aufgeteilt und an Studierende ausgeschüttet. Emanuel Schiwow begrüsst den Wohnfonds als Unterstützung von Studierenden und lässt die Mitglieder wissen,
dass sich der Zürcher Theaterverein über eine Zuwendung zur Fortsetzung des Wohnfonds wünschen würde.

6. Erteilung der Décharge
Die Generalversammlung erteilt dem Vereinsvorstand einstimmig Décharge.

7. Anträge von Mitgliedern
Es sind keine schriftlichen Anträge von Mitgliedern eingegangen.

8. Diverses

Am Schluss der Versammlung wurden seitens der Mitglieder und des Vorstandes Fragen gestellt:
1. Emanuel Schiwow fragt die anwesenden Mitglieder, ob sie die NEWS in Papierform weiterhin erhalten möchten und ob der Newsletter gerne gelesen wird. Der Grossteil der anwesenden Mitglieder begrüsst es, weiterhin die NEWS als Vereinszeitung zu erhalten. Auch der
Newsletter wird gerne gelesen und ist ein gutes Medium, um kurzfristige Neuigkeiten an die Mitglieder zu übermitteln. Es wurde von einem Mitglied sehr begrüsst, dass auch Veranstaltungen aus der Region und kleinen Theatern darin erwähnt werden.
2. Emanuel Schiwow fragt die anwesenden Mitglieder, von welchen Angeboten sie gerne Gebrauch machen würden. Hinter die Bühne eines Theaters zu schauen wird von rund zwei Dritteln der Anwesenden bejaht. Das gilt auch für Künstlergespräche nach der Vorstellung. Bei Künstlergesprächen ausserhalb des Theaters würde es auf den Künstler ankommen; grundsätzlich besteht seitens der Mitglieder das Interesse.
3. Juliette Bork fragt die anwesenden Mitglieder, ob das zukünftige Verschicken der Mitgliederrechnung per Email begrüsst wird. Der grösste Teil der Anwesenden begrüsst die elektronische Rechnung. Wir werden zukünftig, auch
im Hinblick Kosten zu sparen, die Mitgliederrechnung per Email verschicken. Für all die Mitglieder, die keine Email Adresse haben, wird die Jahresrechnung wie gewohnt per Post verschickt.
4. Die Mitglieder erkundigen sich nach Theaterreisen, z.B. ob es geplant wäre,
gemeinsam mit einem Bus an eine Veranstaltung zu fahren.
Die Reisen könnten durchaus nur in der Schweiz sein. Toll wäre eine Reise an die Bregenzer Festspiele oder nach Bern oder Luzern.
Das Wort ergreift Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Krause. Er berichtet, dass der Verein dies in den früheren Jahren oft gemacht hat. Es benötige viel Vorbereitung und ist aufgrund eines grossen Angebots von anderen Anbietern zurzeit nicht vorgesehen. Der Vorstand
wird in einer zukünftigen Sitzung diesen Input gerne aufnehmen.
Schluss der Versammlung: 18.30 Uhr.

Pünktlich um 19.30 Uhr beginnt die Vorstellung von «Emil schnädered». Für alle, die dabei sind, ist es ein schöner Event. So klingt der Abend mit einem gemeinsamen und schon fast nostalgischen Erlebnis aus.


Vorsitzender: Emanuel Schiwow, Präsident
Protokoll: Juliette Bork, Sekretariat