Marie Jacquot & Augustin Hadelich
Tonhalle-Orchester Zürich
Beinahe hätte sie sich für eine Tennis-Karriere entschieden – aber dann studierte die 1990 geborene Französin Marie Jacquot eben doch Posaune und Dirigieren. Heute gehört sie zu den gefragtesten Dirigent*innen ihrer Generation. Für ihr Debüt beim Tonhalle-Orchester Zürich hat sie sich für ein vielfältiges Programm entschieden: Einerseits beteiligt sie sich an unserem Schwerpunkt mit Werken von Thomas Adès, andererseits präsentiert sie mit «Bilder einer Ausstellung» einen Repertoire-Hit. Und dazwischen gibt es Beethovens Violinkonzert mit Augustin Hadelich. Nach Hadelichs Aufführung des Brahms-Konzertes im vergangenen Mai hatte sich der Rezensent der NZZ genau dieses Beethoven-Konzert gewünscht: «Denn Hadelich ist einfach der Mann für diese grossen, technisch wie konditionell heraufordernden Stücke.» Er spiele sie «mit der Sicherheit eines Traumwandlers, der über die Schwierigkeiten bloss lächelt».
Quelle: Tonhalle-Orchester Zürich
