Maurice Steger

Mit der Blockflöte zum Weltstar

Als quicklebendigen Blockflöten-Virtuosen kennen wir ihn, doch Maurice Steger wechselt bisweilen auch ans Dirigentenpult. So auch am 28. April in Zürich. Dann tritt der Schweizer Ausnahmekünstler einerseits als Solist auf und leitet darüber hinaus das Zürcher Kammerorchester für einen Abend. Dabei wird das Publikum die musikalische Welt Johann Sebastian Bachs entdecken – von den Brandenburgischen Konzerten bis hin zu einem für Flöte bearbeiteten Klavierkonzert.

Der Bündner Maurice Steger gehört zu den besten Blockflötisten der Welt. Auf allen Kontinenten hat er bereits Konzerte gegeben. Einen bemerkenswerten Stellenwert im reichhaltigen Spektrum von Maurice Stegers künstlerischer Tätigkeit hat seit jeher die Kammermusik.
Am 28. April präsentiert der Flötist mit dem Zürcher Kammerorchester ein Programm, das sich fast ausschliesslich um Johann Sebastian Bach und dessen Spitzenwerke, das dritte und vierte Brandenburgische Konzert, dreht.
Aussergewöhnlich ist die Aufführung von Bachs zweitem Klavierkonzert, das Maurice Steger in einer Fassung für Blockflöte vorstellen wird.

Verbindung der Kammermusik mit der faszinierenden Welt aus Papier
Ebenso aussergewöhnlich sind die Scherenschnitte des Wahlschweizers Hans-Jürgen Glatz. Filigran, ornamental und verziert bis ins letzte Detail, sind sie viel mehr als bloss raffiniertes Handwerk. Seine Kunstwerke werden den beiden Brandenburgischen Konzerten im Programm eine weitere Dimension hinzufügen – dies im Rahmen des Saisonmottos «Art is in Residence».

Quelle: Zürcher Kammerorchester