Lenz - Wiederaufnhame

Nach der Erzählung von Georg Büchner

Ein junger Mann wandert durchs Gebirge. Der Nebel, die Kälte und Nässe greifen ihn an. Raum und Zeit beginnen sich aufzulösen zwischen Traum und Wachen.

Eine grosse Angst besetzt ihn. Und doch – wenn dieser später zu einem verstorbenen Kind sagt: „Steh auf und wandle ...“, so lässt nicht schlichter Wahn ihn glauben, dass es geschehen wird, sondern die Absolutheit seines Glaubens. Er glaubt, wie er zuvor geliebt hat. Die posthum erschienene und als Fragment erhaltene Erzählung „Lenz“ schreibt Georg Büchner ausgehend von einem Bericht des Sozialreformers und Pfarrers Johann Friedrich Oberlin, bei dem der schon damals bekannte Sturm-und-Drang-Schriftsteller Jakob Michael Reinhold Lenz (1751–1792) einige Zeit wohnte.

Der Schweizer Regisseur Werner Düggelin zeigt mit seiner Bearbeitung am Schauspielhaus, wo er 1956 erstmals inszenierte, seine mittlerweile 53. Regiearbeit. Zuletzt waren von ihm „Glückliche Tage“ von Samuel Beckett und „Texte von Jacques Brel“ im Schiffbau zu sehen.

Quelle: Schauspielhaus Zürich