ZKO eröffnet neue Saison

Mit Amihai Grosz & Daniel Hope

Eine neue vielfältige Konzertsaison des ZKO steht vor der Tür. Eröffnet wird sie am 23. Oktober von Music Director Daniel Hope und dem israelischen Gastkünstler Amihai Grosz. Der gefeierte Virtuose ist erster Solo-Bratschist der Berliner Philharmoniker. Das grosse Eröffnungskonzert bildet auch den Auftakt zum Saisonmotto «Musik für die Sinne». Im Zentrum steht dabei der Hörsinn. Für das Publikum gilt: Augen zu – Herz auf!



Das Voranschreiten eines Tages verändert die Stimmung des Menschen. Tagsüber werden unsere Sinne vollkommen anders angesprochen als am Abend oder in der Nacht. Die Tageszeiten bilden auch den Rahmen für das Eröffnungskonzert der neuen Saison des Zürcher Kammerorchesters, bei dem Music Director Daniel Hope gemeinsam mit dem ersten Solo-Bratschisten der Berliner Philharmoniker, Amihai Grosz, auftreten wird. Der Abend beginnt in der tiefen, stillen, vielleicht monderleuchteten Nacht des Komponisten Antonín Dvořák, lässt mit Max Bruch einen weiteren Meister der Dunkelheit erklingen und mit Tschaikowskys Streichsextett in d-Moll schliesslich die Sonne Italiens aufgehen.

Saisonmotto «Musik für die Sinne»

In der Saison 2018/19 widmet sich das Zürcher Kammerorchester den Sinneswahrnehmungen und lässt diese bewusst in ausgewählte Konzerte einfliessen. Wie genau, bleibt fürs Publikum jeweils eine Überraschung. Angesprochen wird zum Saisonauftakt der Hörsinn, der uns durch alle Tageszeiten hindurch begleitet, seine grösste Kraft aber in völliger Dunkelheit entfaltet. Intendant Michael Bühler erklärt: «Ich stelle zunehmend fest, dass in unserer Gesellschaft nicht nur das Hören, sondern auch unsere anderen Sinne verkümmern. Daher möchten wir sie in den kommenden Konzerten auf spielerische Art und Weise zu neuem Leben erwecken. Wir wollen nicht von der Musik ablenken, sondern im Gegenteil ein neues, vielschichtigeres Hören ermöglichen. Wenn wir unsere Sinne schärfen, nehmen wir unsere Umwelt und damit letzten Endes auch die Musik viel intensiver wahr.»

Quelle: Zürcher Kammerorchester