Klanginseln VII: Xenakis Kontrapunkte

Collegium Novum Zürich

Iannis Xenakis steht im Zentrum der siebenten Ausgabe der Klanginseln.

Das Collegium Novum Zürich kontrapunktieren seine Werke mit Kompositionen, deren Klanglichkeit der Musik von Xenakis oft stark kontrastiert, untergründig vielleicht aber doch die eine oder andere Beziehung zu seiner Musik offenbaren.
Bryn Harrison steht dabei für einen von fern an Morton Feldman erinnernden Minimalismus, Klaus Langs Musik für eine flächige Klanglichkeit. Kokoras hingegen erinnert in seiner geradezu wissenschaftlichen Klangerforschung und ästhetischen Rigorosität durchaus an Xenakis.
Leoš Janáček ist Xenakis insofern verwandt, als auch er einen ganz eigenen Weg innerhalb der Musiklandschaft seiner Zeit suchte.
Mit dem letzten Teil des Programms rekonstruieren wir die Uraufführung des „Poème électronique“ von Edgard Varèse, die Xenakis nachhaltig beeinflusst hatte.

Quelle: Collegium Novum Zürich