Hundeherz

Nach dem Roman von Michail Bulgakow

Der Sprachkünstler Michail Bulgakow hat mit seinem Roman „Hundeherz“ von 1925, der wegen angeblicher konterrevolutionärer Tendenzen zensiert wurde, in Anlehnung an Goethes „Faust“ und Mary Shelleys „Frankenstein“ eine spannungsgeladene, aberwitzige Groteske über einen fantastischen Laborversuch geschrieben, der im Kampf zwischen Schöpfer und Geschöpf gipfelt.

In einer Inszenierung von Alvis Hermanis wird „Hundeherz“ ab dem 25. Januar 2018 im Pfauen zu erleben sein. Der lettische Regisseur setzt damit seine Auseinandersetzung mit russischer Literatur in Zürich fort, die er 2008 mit dem Dostojewski-Projekt „Idiot. Anfang des Romans“ begonnen hat. Auf der Bühne werden dabei u.a. Robert Hunger-Bühler, Claudius Körber, Fritz Fenne und Klaus Brömmelmeier stehen.

Premiere im Pfauen: 25. Januar

Quelle: www.schauspielhaus.ch