"Hommage an Elisabeth Coolidge"

Bläserserenaden Zürich

Die amerikanische Pianistin Elizabeth Coolidge (1864–1953) machte sich vor allem als Musikmäzenin einen Namen. Ihr Vater war ein wohlhabender Grosshändler in Chicago. Von ihm erbte sie ein beträchtliches Vermögen, das sie der Förderung der Kammermusik widmete. So gab sie die Divertimenti für vier Bläser des Engländers Frank Bridge und die Sonate für Flöte und Klavier von Francis Poulenc in Auftrag. Auch Paul Hindemith, Ernest Bloch und Georges Enescu gehörten zu den von ihr geförderten Komponisten. Zu ihrer Motivation sagte Coolidge: «Mein Plädoyer für die moderne Musik ist nicht, dass wir sie unbedingt lieben oder verstehen müssen. Aber wir sollten ihr zumindest eine Plattform bieten als Zeugnis bedeutender menschlicher Manifestationen».

Gespielt werden Werke von Poulenc, Hindemith, Bridge, Enescu, Bloch und eine UA von Gotthard Odermatt.

Andrea Kollé Flöte
Clément Noël Oboe & Englischhorn
Fabio Di Càsola Klarinette
Maria Wildhaber Fagott
Alexander Boeschoten Klavier

Das Schweizer Radio SRF 2 Kultur zeichnet das Konzert auf und sendet es zu einem späteren Zeitpunkt.

Quelle: Bläserserenaden Zürich